Berlin, 1. Oktober 2026. Zu der für Februar bis Juli 2027 geplanten Vollsperrung der Bahnstrecke Rosenheim-Salzburg erklärt der verkehrspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Wolfgang Wiehle:
„Die Bahnstrecke Rosenheim-Salzburg ist im heutigen Bahnnetz ein Nadelöhr, ähnlich wie die Strecke von München nach Rosenheim. Der Umleitungsverkehr würde auf den benachbarten Strecken wie München-Mühldorf für Chaos sorgen, solange diese nicht ausreichend ausgebaut sind.
Während die Sperrung zwischen München und Rosenheim, die für 2028 geplant war, wegen der Umleitungsprobleme wenigstens in großen Teilen verschoben wird, soll die Strecke in weiteren Verlauf nach Salzburg im Jahre 2027 weiterhin voll gesperrt werden. Die Umleitungsmöglichkeiten für den Bahnverkehr sind völlig unzureichend, solange der seit langem geplante zweigleisige und elektrifizierte Ausbau der Strecke München-Mühldorf-Salzburg (ABS 38) nicht erfolgt ist. Dieser Ausbau muss aus Sicht der AfD-Bundestagsfraktion priorisiert und die Vollsperrungen zwischen München, Rosenheim und Salzburg auf die Zeit nach der Fertigstellung der ABS 38 verschoben werden.
Wie die Bundesregierung selbst darlegt, führt die geplante Sperrung zwischen Rosenheim und Salzburg zu massiven Einschränkungen im Fern- und Regionalverkehr sowie weiträumigen Umwegen für die Güterzüge. Der Regionalverkehr rund um Mühldorf soll zugunsten umgeleiteter Züge ganz oder teilweise gestrichen und durch Busse ersetzt werden. Bereits jetzt im September 2026 haben geringere baustellenbedingte Einschränkungen auf der Strecke München-Mühldorf die Bürgermeister betroffener Städte und Gemeinden zu einem Brandbrief an die Verantwortlichen veranlasst. Die ab Februar 2027 kommenden viel weitergehenden Ausfälle werden erst recht über jedes erträgliche Maß hinausgehen. Daraus müssen jetzt die richtigen Schlüsse gezogen werden, damit das absehbare Chaos vermieden wird.“
Der Beitrag Strecken-Sanierung Rosenheim-Salzburg verschieben erschien zuerst auf AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag.
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