Berlin, 28. September 2026. Zum Treffen zwischen Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) und mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow erklärt der AfD-Bundestagsabgeordnete Gerold Otten, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss:
„Wadephuls Aussage, dass man gerade mit Gegnern verhandeln müsse, beschreibt eine Kernaufgabe verantwortungsvoller Außenpolitik. Die AfD-Fraktion begrüßt daher, dass nach Jahren ohne direkte Gespräche wieder ein Dialog zwischen den Außenministern stattgefunden hat. Diplomatie bedeutet nicht, Differenzen auszublenden. Sie bedeutet vielmehr, Gesprächskanäle gerade in Zeiten von Konflikten offenzuhalten und Möglichkeiten zur Deeskalation auszuloten.
Umso unverständlicher ist die Kritik von CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter, der vor einem deutschen ‚Sonderweg‘ warnt. Wer bereits ein Gespräch zwischen Außenministern als problematisch betrachtet, verkennt den Sinn von Diplomatie. Deutschland muss eigene diplomatische Initiativen entwickeln und mit allen Konfliktparteien im Gespräch bleiben. So kann unser Land einen Beitrag zum Friedensprozess leisten.“
Der Beitrag AfD-Fraktion begrüßt Gespräch zwischen Wadephul und Lawrow erschien zuerst auf AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag.
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