Berlin, 22. Oktober 2026. Aus einem schriftlichen Bericht der Bundesregierung zur Liquiditätshilfe der Landwirtschaftlichen Rentenbank geht hervor, dass bis zum 9. Oktober 2026 aus dem auf 500 Millionen Euro aufgestockten Kreditprogramm lediglich Darlehen in Höhe von 50,7 Millionen Euro zugesagt wurden. Das entspricht gerade einmal rund zehn Prozent des verfügbaren Kreditrahmens. Dazu äußert sich der agrarpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Stephan Protschka, wie folgt:
„Die Bundesregierung lässt die Landwirtschaft in einer wirtschaftlich schwierigen Lage weitgehend allein. Statt die Betriebe mit zusätzlichen finanziellen Hilfen zu entlasten, setzt sie vor allem auf Kredite, die später zurückgezahlt werden müssen. Wie jetzt bekannt wurde, wurden bis zum 9. Oktober gerade einmal rund zehn Prozent des aufgestockten Kreditrahmens durch Kreditzusagen ausgeschöpft. Damit bestätigt sich die Kritik der AfD-Bundestagsfraktion an der Krisenhilfe der Bundesregierung. Die geringe Nachfrage zeigt, dass dieses Kreditprogramm allein nicht ausreicht, um den Betrieben wirksam zu helfen.
Was die deutsche Landwirtschaft jetzt stattdessen dringend braucht, ist eine spürbare Entlastung. Die Bundesregierung muss dafür zusätzliche Mittel bereitstellen und die vorhandenen Spielräume nutzen, um vor allem die EU-Düngemittelhilfe mit nationalen Mitteln aufzustocken. Andere Mitgliedstaaten zeigen längst, dass zusätzliche Unterstützung möglich ist.“
Der Beitrag Landwirtschaft braucht echte Entlastung statt neuer Schulden erschien zuerst auf AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag.
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