Berlin, 8. September 2026. Die Lage der Aquakultur in Deutschland ist angespannt. Rückläufige Betriebszahlen, zunehmende bürokratische Belastungen und steigende Betriebskosten setzen die Branche massiv unter Druck. Innerhalb von fünf Jahren ist die Zahl der Aquakulturbetriebe im Bundesgebiet um mehr als 15 Prozent gesunken. In einer Kleinen Anfrage (BT-Drs. 21/7713 ) wollte die AfD-Bundestagsfraktion von der Bundesregierung erfahren, mit welchen politischen Maßnahmen sie die rückläufigen Betriebszahlen abbremsen möchte. Zu den Antworten der Bundesregierung teilt der agrarpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Stephan Protschka mit:
„Die Antworten der Bundesregierung offenbaren ein ausgeprägtes Missverhältnis zwischen warmen Worten und konkretem Handeln. Sie schreibt der Aquakultur erhebliches Potential für Ernährungssicherung und regionale Wertschöpfung zu. Gleichzeitig fehlt es an der Bereitschaft, diese Ansätze zu fördern und auszubauen. Statt hohe Energiekosten, komplexe Genehmigungsverfahren und ausufernde Bürokratielast gezielt anzupacken, verweist die Regierung auf die Zuständigkeit der Länder. Das sind Ausflüchte für Betriebe, die unter Fraßschäden durch Wildtiere und unter Wettbewerbsnachteilen gegenüber dem europäischen Ausland leiden. Wer den Selbstversorgungsgrad bei Fisch und Meeresfrüchten wirklich anheben und zu Ernährungssicherung und Erhalt unserer Kulturlandschaft beitragen möchte, sollte endlich handeln, statt auf neue Studien und ferne Zuständigkeiten zu verweisen.“
Der Beitrag Bundesregierung lässt deutsche Aquakultur in Bürokratie und Kostensumpf ersticken erschien zuerst auf AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag.
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