Berlin, 9. April 2026. Zur Weigerung der Hamburger Behörden, den Standort des freigelassenen Wolfs öffentlich zu machen und dem offensichtlichen Versagen des neuen Bundesjagdgesetzes teilt der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion, Peter Felser, mit:
„In Hamburg zeigt sich heute, genau eine Woche nach Inkrafttreten des neuen Bundesjagdgesetzes, das ganze Versagen der Merz-Regierung: Ein Wolf verletzt eine Frau im Gesicht und wird unter dem Vorwand einer GPS-Überwachung in die Freiheit entlassen. Nicht nur ist die dringend notwendige Entnahme in Hamburg unterblieben – obendrein spielen die Behörden im Nachgang russisches Roulette mit Menschenleben. Zur Beruhigung der Bürger trägt weder die aktuelle Geheimniskrämerei zum Aufenthaltsort des Tieres bei, noch der viel zitierte GPS-Sender. Ein solcher Sender meldet Standorte grundsätzlich nur zeitverzögert – er verhindert keine neue Attacke, sondern dokumentiert das nächste Unglück lediglich im Nachhinein. Dank des zahnlosen neuen Jagdschutzgesetzes vom 2. April ist ein Raubtier wieder frei, das jede Scheu verloren hat. Schon wieder scheitert die Regierung Merz damit am eigenen Gesetzespfusch: Die Tinte unter dem schwammigen und völlig unzureichenden Gesetz ist kaum getrocknet, und schon jetzt ist es als sicherheitspolitischer Offenbarungseid entlarvt. Das Bundesjagdgesetz muss eine unwiderlegbare Vermutung festschreiben: Bei Verletzung von Menschen ist die Entnahme zwingend und sofort vollziehbar anzuordnen. Um Hamburger Behörden-Willkür zu stoppen, fordert die AfD-Fraktion (BT-Drs. 21/3314) weiterhin: wolfsfreie Zonen, unbürokratische Problemwolf-Entnahmen und reguläre Abschussquoten durch Feststellung des günstigen Erhaltungszustands.“
Der Beitrag Wolf-Drama von Hamburg zeigt Versagen des neuen Bundesjagdgesetzes erschien zuerst auf AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag.
Bleiben Sie informiert!
Melden Sie sich für unseren Newsletter "Post aus Berlin" an und erhalten Sie die neuesten Updates direkt in Ihr Postfach.



