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AfD-Bundestagsfraktion
Landesgruppe Bayern
Platz der Republik 1
11011 Berlin

Die Arbeitsmarktdaten verschleiern die Strukturkrise
Gerrit Huy MdB

Gerrit Huy MdB

Wahlkreis: 225 - Weilheim

Mitgliedschaft: Ausschuss für Arbeit und Soziales

Stellv. Mitgliedschaft: Finanzen

Berlin, 8. April 2026. Im März beginnt wie üblich die Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt, dieses Jahr allerdings ohne nennenswerten Schwung. Das teilte die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Andrea Nahles, auf der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg mit. Für den Arbeitsmarktexperten Oliver Stettes vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln sieht der Arbeitsmarkt gesünder aus als er tatsächlich ist. Er verglich die Arbeitsmarktstatistik mit einem Eisberg: oben mehr als 45 Millionen Erwerbstätige, darunter ein schrumpfender industrieller Kern. Auch Enzo Weber, Forschungsbereichsleiter am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), warnt:

„Wenn wir Industriebeschäftigte und Investitionen verlieren, wird das zu einer durchgreifenden Deindustrialisierung führen.“ Dazu erklärt die AfD-Bundestagsabgeordnete Gerrit Huy, Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales: „Die statistische Stabilität des Arbeitsmarktes ist oberflächlich, denn Wachstum herrscht zurzeit nur dort, wo der Staat zahlt. Wie haben eine fatale Schieflage zugunsten eines überbordenden Sozialstaates. Während der Beschäftigungszuwachs vor allem im staatlich finanzierten Sektor (Pflege, Soziales, öffentliche Verwaltung) stattfindet, schrumpfen produktive, exportorientierte Branchen, insbesondere in der Metall- und Autoindustrie. Seit 2019 sind rund 266.200 Industriearbeitsplätze verschwunden. Besonders hart trifft es die Autoindustrie: 111.000 Jobs gingen verloren, fast 50.000 allein im vergangenen Jahr. Die Regierung verschleiert das Ausmaß der Deindustrialisierung und der nötigen Reformen. Produktive, wertschöpfende Industriezweige werden systematisch vernachlässigt durch eine katastrophale Energie-, Klima- und Bürokratiepolitik. Die AfD-Fraktion fordert daher Standortsicherung durch Abbau von Bürokratie, massive steuerliche Entlastungen, eine sichere und günstige Energieversorgung sowie eine Fokussierung auf produktive Branchen (u.a. BT-Drs. 21/3613 <https://dserver.bundestag.de/btd/21/036/2103613.pdf> ).“

Der Beitrag Die Arbeitsmarktdaten verschleiern die Strukturkrise erschien zuerst auf AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag.


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